Der WWF über Maßnahmen zum Klimaschutz: Mehr Nachhaltigkeit in Unternehmen!

They are called the Solar Sisters because they brought the light to their village Hin Ka Pi in southern Myanmar. As in many rural areas of the country, electricity is scarce here. The little energy that comes from stinking diesel generators that work unreliably and that few can afford. Almost two thirds of the population of Myanmar do not have regular access to electricity. It was no different in Hin Ka Pi. Until it achieved a unique project.

With the support of the WWF, the village chose five residents to train them as solar technicians at Barefoot College in India. It was not an easy decision for women who had never set foot on a plane, let alone been separated from their family for six months. But one that was worth it.

Solar Sisters install solar systems in their villages, here in Myanmar (photo: Hkun Lat / WWF Myanmar

Barefoot College trains women from developing countries to install and maintain simple solar panels. Because many of them have never learned to read and write and they come from very different parts of the world, communication usually works through sign language. The building instructions are color-coded plans in a comic style.

Mittlerweile haben die fünf Frauen aus Hin Ka Pi bereits 235 Haushalte mit Strom versorgt. Der WWF finanzierte die ersten Solarpanels mit einer Art Mikrokredit. Die eingesparten Energiekosten z.B. für Diesel und Generatoren fließen in einen Fonds des Dorfes, aus dem weitere Anlagen finanziert werden. Noch in diesem Jahr wollen die Solar Sisters ihre Aktivitäten auf Nachbardörfer ausweiten.

Nachhaltig investieren

Im Minutentakt reicht der Barista morgens den Kaffee in Keramik-Pfandbechern über den Tresen. Seit drei Jahren ist Schluss mit Plastik in der Münchner Zentrale der Allianz. Das Umtauschsystem schlägt sich positiv in der CO2-Bilanz nieder und gehört zu einem Klimaschutzprogramm des Versicherers, an dem auch WWF-Finanzexperte Matthias Kopp mitwirkt: Er berät das Unternehmen dabei, wie die Kapitalanlage der Versichertengelder nicht nur wie bisher nachhaltige Kriterien berücksichtigt, sondern bis 2050 konsequent klimaneutral ausgerichtet werden kann.

„Wie Kapitalströme gelenkt werden, hat erheblichen Einfluss auf das Weltklima. Wir müssen sie in Einklang mit unseren planetaren Grenzen bringen“, erklärt Kopp. So sollen etwa kohlebasierte Geschäftsmodelle schrittweise auslaufen – und daneben soll natürlich der eigene ökologische Fußabdruck minimiert werden.

Noch liegt viel Arbeit vor WWF und Allianz: Aussagekräftige Klimadaten sind ein neues Feld für Investoren. Genau sie sind aber entscheidende Informationen für Anlagemanager, besonders für Versicherungsunternehmen mit langfristigen Anlagezielen, die abschätzen müssen, wie zukunftsfähig ein investiertes Unternehmen oder Projekt ist:

  • Ist das Geschäftsmodell auf Umweltrisiken wie Ressourcenknappheit und Regulierung von Treibhausgasemissionen ausgerichtet?
  • Legt das Unternehmen eine Klimastrategie vor, die dem aktuellen wissenschaftlichen Stand entspricht?

Dafür entwickelt das Projektteam von WWF und Allianz im Rahmen der Science Based Targets Initiative passende Methoden, an denen es derzeit noch fehlt. Im besten Fall entstehen auf diese Weise marktfähige Analysestandards, mit denen die SDGs die globalen Märkte durchdringen.

Ein Versprechen von der Kanzlerin

Es war eine Aussage mit Nachhall: „Wir werden Wege finden, wie wir bis 2020 unser 40-Prozent-Ziel einhalten. Das verspreche ich Ihnen.“ Das Versprechen galt Deutschlands Klimaziel, bis zum Jahr 2020 40 Prozent weniger Treibhausgase auszustoßen als 1990. Es wurde Lisa Storcks gegeben, die sich in der WWF-Jugend engagiert, seit sie zwölf ist. Und die im September 2017 bei einer Wahlshow des ZDFs zu Gast war, um Angela Merkel die entscheidende Frage zum Klimaschutz zu stellen.

Ein Jahr später hat die Kanzlerin das Ziel – und damit auch ihr Versprechen gegenüber Lisa – kassiert, ohne jeden Ersatz. Lisa ist enttäuscht, aber nicht überrascht: Die Zeichen standen nicht gut, das Ziel überhaupt noch erreichen zu können: Seit neun Jahren ist Deutschlands CO2-Ausstoß konstant hoch. Passende Maßnahmen fehlen. Doch gerade die hätte das Versprechen nun nach sich ziehen müssen: „Für mich macht es einen großen Unterschied, ob man alles in seiner Macht Stehende tut und dann ein Ziel womöglich doch verfehlt, oder ob man aufgibt, bevor man es überhaupt versucht hat“, sagt Lisa.

In any case, the 24-year-old student from Bochum didn't give up. It continues to fight for climate protection, for example at the demonstrations on December 1, 2018 in the run-up to the World Climate Conference, at which it will remind the Federal Government of its duty to stop global warming - so that future generations, animals and plants can also live on this earth. Competitors who actively or financially support the climate policy work of the WWF youth and the WWF can always use them well.

Participate:

Take action against the climate crisis yourself - with campaigns and campaigns by the WWF or by consciously acting in everyday life. More on this: WWF / active / become

(A contribution from the WWF )