In Deutschland werden laut WWF jährlich 18 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen. 10 Millionen könnten gerettet werden. Ein Weg: weniger Lebensmittelverschwendung! – Ein Beitrag von RaboDirect

„Kein Hunger“ lautet das zweite der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele. Doch wertvolle Nahrung, die dringend gebraucht würde, landet stattdessen auf dem Müll. 92 Prozent der Deutschen haben in den vergangenen zwölf Monaten Lebensmittel weggeworfen. Knapp zwei Drittel davon mindestens einmal im Monat, jeder Fünfte
mindestens einmal pro Woche. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Sparstudie, die das Meinungsforschungsinstitut Forsa für die Direktbankenmarke RaboDirect durchgeführt hat. Private Haushalte haben an der Verschwendung einen Anteil von 40 Prozent!

Den Wert der Nahrung erlernen Das Grundschulprojekt School Lunch, eine Kooperation von RaboDirect und dem gemeinnützigen Berliner Bildungsverein Restlos Glücklich e. V., zeigt, wie man Kinder schon früh für den Wert von Lebensmitteln sensibilisieren kann. Nina Schröder, Bildungskoordinatorin des Vereins, erklärt: „Im Fokus des Projekts steht, den Schülern auf spielerische Weise
zu vermitteln, wie kostbar unsere Nahrung ist und wie jeder Einzelne aktiv werden kann, um weniger wegzuwerfen und mehr zu verwerten. Im vergangenen Jahr konnten wir so gemeinsam mi RaboDirect mehr als 1.000 Lebensmittelretterinnen und -retter ausbilden.“

Akuter Nachholbedarf in Deutschland Wie notwendig derartige Konzepte hierzulande sind, belegen auch die nachfolgenden Erkenntnisse der von RaboDirect durchgeführten Studie. Danach wirft knapp ein Drittel der Konsumenten Lebensmittel weg, weil sie zu viel gekocht (32 Prozent) oder eingekauft (29 Prozent) haben. Bei jedem Fünften ist das abgelaufene Mindesthaltbarkeitsdatum ein
Grund, um die Produkte in den Müll zu befördern. Und 15 Prozent der Befragten entsorgen ihre Nahrungsmittel, weil es ihnen nicht schmeckt. „Um das alltägliche Konsumverhalten in den Haushalten zu verändern, ist die Sensibilisierung für das Thema ein wichtiger erster Schritt“, davon ist Marc Schäfer, Strategie-Geschäftsführer RaboDirect, überzeugt. „Wir setzen auf gezielte Bildungsprojekte
mit Kindern und Jugendlichen, die ihr neu erworbenes Wissen dann wiederum in ihre Familien tragen.“

Banking for Food Als Teil der auf den Lebensmittel- und Agrarbereich spezialisierten Rabobank engagiert sich RaboDirect unter dem Motto Banking for Food für eine zuverlässige Lebensmittelversorgung der Weltbevölkerung sowie für faire Bedingungen in den Erzeugerländern.

Mitmachen: Wer bei RaboDirect Geld auf einem Tagesgeldkonto anlegt, unterstützt weltweit Projekte gegen Lebensmittelverschwendung. www.rabodirect.de

Mehr Infos zur Lebenmittelrettung hier

Headerbild: @ RaboDirect