Am Anfang war das erste dreieckige Zahnholz, 1965 entwickelt von einem Holzschnitzer und zwei Professoren der Universität Malmö. Seitdem steht bei TePe, dem schwedischen Hersteller von Zahnpflegeprodukten, das Wohl von Mensch und Umwelt im Mittelpunkt.

Jahrhundertelang wurde Zuckerrohr angebaut und zu Rohrzucker verarbeitet. Doch seit wenigen Jahren kann diese Pflanze viel mehr sein als nur süß: Sie kann eine Zahnbürste werden.

In einem innovativen Verfahren produziert TePe aus Biokunststoff, der aus Zuckerrohr hergestellt wurde, seine Zahnbürste GOOD. Das Gute an GOOD: Sie ist zu 95 Prozent klimaneutral, denn das emittierte CO2, das während des Produktlebenszyklus der Zahnbürste entsteht, wird weitgehend ausgeglichen. Die Pflanzenrohstoffe nehmen CO2 auf, das von der Herstellung bis zum Recycling oder der Entsorgung entsteht, und tragen so zu einer besseren Bilanz bei.

Bedenkt man, dass sich Milliarden Menschen jeden Tag die Zähne putzen und diese Zahnbürsten weltweit millionenfach entsorgt werden, ist diese GOOD-Zahnbürste ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

Ihrem Unternehmensgrundsatz sind die Schweden immer schon treu: Die Auswirkungen ihres Handelns auf die Umwelt zu minimieren. TePe forscht und entwickelt zukunftsweisende Technologien und Produkte, die von fossilen Rohstoffen unabhängig sind und dazu beitragen, den CO2-Fußabdruck in der gesamten Wertschöpfungskette weiter zu reduzieren – und zwar vom Lieferanten bis zum Kunden.

2018 hat TePe sein gesamtes Nachhaltigkeitsstreben konsequent an den von der Weltgemeinschaft verabschiedeten 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung ausgerichtet. Acht dieser Ziele sind in die Unternehmensstrategie eingeflossen. „Wir haben diese Ziele ausgewählt, die für unser Geschäft besonders relevant sind und wo wir unseren größten Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung sehen“, erklärt CEO Joel Eklund die Entscheidung.

Aus Zuckerrohr wird Biokunststoff und daraus eine Zahnbürste mit 95 Prozent klimaneutralem Produktlebenszyklus.

Natürlich steht Ziel 3 – Gesundheit und Wohlergehen – an erster Stelle. Schließlich dreht sich bei TePe alles um Mundgesundheit, die erwiesenermaßen einen starken Einfluss auf die allgemeine Gesundheit sowie Lebensqualität hat.

Aber auch zu Ziel 7 – Bezahlbare und saubere Energie – leistet das Unternehmen, das heute in über 60 Länder exportiert, einen wichtigen Beitrag und nutzt grundsätzlich nur grüne Energie aus dem Netz.

Außerdem hat TePe Malmös größte Solaranlage mit 955 Solarpanels errichtet, rund 220.000 Kilowattstunden Energie werden pro Jahr und direkt vor Ort produziert. Auch so werden die Schweden dem Ziel 13 zur Forcierung von Maßnahmen zum Klimaschutz gerecht.

Doch weil Nachhaltigkeit neben ökologischen und ökonomischen auch soziale Aspekte spiegelt, sind beispielsweise auch ein positives Arbeitsumfeld, regionale soziale Projekte, Mitarbeitergesundheit, Weiterbildung und ein zahlenmäßig ausgeglichenes Verhältnis zwischen weiblichen und männlichen Mitarbeitern wichtig – im TePe-Headquarter in Malmö sind 50 Prozent der Belegschaft auf Managerebene weiblich, weltweit sind es 45 Prozent.

Bereits 2015 hat die Eklund-Familie zum 50-jährigen Unternehmensjubiläum die Eklund Foundation zur Förderung zahnmedizinischer Forschung und Lehre gegründet. So wird mit Ausdauer, Know-how und viel Engagement die Zukunft mitgestaltet.

Mitmachen:

Die Zahnbürste GOOD ist in drei Größen in Apotheken oder in zwei Größen bei DM erhältlich. Informationen zu GOOD sowie dem Unternehmen TePe: www.tepe.com/good

Bilder: ©TePe