Liebe Leserin, lieber Leser,

es war ein historischer Moment, als sich im September 2015 die internationale Staatengemeinschaft auf die Verbesserung und Heilung unserer Erde einigte: mit 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung. In einer Zeit, die eher von Streit, Misstrauen und neuem Nationalismus geprägt ist, haben sich alle 193 Länder der Vereinten Nationen diesem ehrgeizigsten Plan der Menschheit verschrieben und gehen die großen Herausforderungen gemeinsam an. Was für eine Nachricht!

Seit wir davon erfuhren, haben uns die 17 Nachhaltigkeitsziele – international Sustainable Development Goals (SDGs) bezeichnet – begeistert. Doch obwohl sie die beste Nachricht der Welt sind, wissen nur wenige Menschen davon. Das wollten wir ändern. Die Idee für dieses Magazin, das gedruckt auch der ZEIT beiliegt, war geboren. Und wem immer wir in der Folge von unserer Idee erzählten – sie stieß auf Begeisterung. Kein Wunder, denn die Nachhaltigkeitsbewegung in Deutschland und weltweit ist stärker als je zuvor. Überall sind Menschen mit viel Engagement und der festen Absicht am Werk, schon heute die Welt zum Positiven zu verändern. Der amerikanische Autor Paul Hawken hat für diese Entwicklung ein ganz wunderbares Bild gefunden: Er bezeichnet alle, die sich für eine gerechtere, fairere, gesündere Welt einsetzen, als das Immunsystem der Erde. Und darum geht es auch uns: wir erzählen  positive Geschichten, die vom Wandel erzählen und zum Handeln motivieren. Es sind Geschichten, die zeigen, dass es nicht nur auf Organisationen, Unternehmen und die Politik ankommt, sondern dass jeder Einzelne von uns zum „Die-Welt-geht-den-Bach-runter“-Antikörper werden kann. Ideen und Anregungen gibt es beim seventeen goals-Magazin jede Menge. Lassen Sie sich inspirieren.

Iris Rodriguez, Chefredakteurin