"Eine andere Welt ist möglich" heißt das neue buch von Vandana Shiva. Viele der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung thematisiert die Alternative Nobelpreisträgerin und Aktivistin und so ist das Buch auch ein Aufruf zum Ungehorsam: gegen die Macht über unsere Nahrung und den Krieg um das Saatgut. Gleichzeitig ist es ein Appell für Aktivismus, Ökofeminismus und Demokratie

Die indische Umweltaktivistin, Atomphysikerin, Philosophin und Autorin Vandana Shiva gehört zu den weltweit stärksten und lautesten Gegnern von Monsanto. Und in gewisser Weise ist sie der Rockstar der internationalen Bewegung für nachhaltige Ernähung, freies Saatgut, Umweltschutz und Artenvielfalt. Angefangen hat ihr nun rund 40 Jahre andauernder Kampf gegen die Ausbeutung unserer Lebensgrundlagen in den 1970er Jahren. Damals engagiert sie sich in der ersten großen  Umweltschutzbewegung Indiens, der Chipko-Bewegung: vor allem Frauen kämpften gegen die kommerzielle Abholzung  und die daraus resultierende Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen.

Mit ihrem lebenlangen Engagement unterstützt Vandana Shiva insbesondere die Ziele 2 (kein Hunger), 5 (Geschlechtergerechtigkeit), 10 (weniger Ungleichheit) und 15 (Leben an Land) der 17 Nachhaltigkeitsziele.  

Der französische Journalist und Autor Liionel Astruc hat Vandana Shiva in den letzen 10 Jahren immer wieder begleitet. In diesem Buch aus dem Oekom Verlag erzählt er vom anhaltenden Kampf der mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichneten Aktivistin.

"Eine andere Welt ist möglich", Vandana Shiva und Lionel Astruc, Oekom Verlag